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Hackerangriffe: So schützt du dich

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Cyberkriminelle wollen nur eines: deine persönlichen Daten. Haben sie erst einmal dein Passwort geknackt, können sie deine Online-Konten manipulieren. Wie du Datenklau verhinderst und dich vor Hackerangriffen schützt, erklären wir hier.

Vor Hackerangriffen bleiben auch Promis nicht verschont: Vor Kurzem wurde Medienberichten zufolge das Handy von Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon, gehackt, nachdem er eine Nachricht vom saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman erhalten hatte.

Auch du bist vor Hackerangriffen nicht sicher. Warum Cyberkriminelle an deine Daten wollen? Um diese zu manipulieren – und dir zum Beispiel finanziellen Schaden zuzufügen, in dem sie deine Kreditkarten missbrauchen oder dein PayPal-Konto knacken. Doch du kannst etwas gegen Cyberattacken tun.


E-Mail-Konten vor Hackerangriffen schützen

Deine E-Mails können über dich Geschichten erzählen. Für fast jeden Online-Dienst benötigst du eine E-Mail-Adresse, über die du dich nicht nur mit deinen Freunden austauschst. Du kommunizierst darüber auch mit Behörden, Geschäften – und vielleicht sogar mit deiner Bank. Deshalb sind die Hacker so scharf auf deine E-Mail-Daten. Denn sie finden in deinem Schriftverkehr viele wichtige Informationen über dich: vom Namen über deine Adresse bis hin zu deinen Shoppingvorlieben und Bankdaten.

 

Sie erfahren zudem, auf welchen Social Media-Kanälen du unterwegs bist oder welche Dienste du sonst noch nutzt. Daher solltest du immer darauf achten, dass du ein sicheres Passwort verwendest. Ein Passwort-Generator im Netz hilft dir dabei.


In sozialen Medien sicher unterwegs

Versuche, in den sozialen Netzwerken so wenig private Daten wie möglich einzugeben und zu verbreiten. Achte insbesondere darauf, dass keine sensiblen Daten von dir auf Fotos abgebildet sind – und kontrolliere deine Einstellungen für die Privatsphäre!

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Du glaubst, deine E-Mail-Adresse ist gehackt worden? Wir beraten dich und beantworten deine Fragen innerhalb kürzester Zeit – auch in allen Rechtsfällen!


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Hacker-sichere Passwörter

Gut zu wissen: Du musst nicht unbedingt für jeden Dienst ein neues Passwort überlegen. Mache dir stattdessen Gedanken darüber, wo Cyberkriminelle die meisten Informationen über dich bekommen und dir besonders schaden können. Für diese Online-Konten solltest du auf jeden Fall ein extra starkes Passwort benutzen.

Du nutzt bereits unterschiedliche Passwörter und kommst manchmal durcheinander? Ein Passwort-Manager hilft! Es gibt dafür Apps – oder du machst es handschriftlich.  

Sicher online-shoppen – so geht’s!


Vor Hackerangriffen schützen: Was du sonst noch tun kannst

Aktualisiere deine Virenscanner

Ein guter Virenscanner oder eine Firewall sind sehr wichtig, wenn du dich vor Hackerangriffen schützen willst. Halte deine Schutzprogramme immer auf dem neusten Stand und führe regelmäßig Updates durch. Am besten stellst du dein Betriebssystem, deinen Browser oder deine Office-Software so ein, dass der Virenscanner automatisch upgedatet wird. So vermeidest du Lücken, die Cyberkriminellen ihren Job erleichtern.  

Nutze seriöse Quellen

Wenn du deine Schutzprogramme aktualisierst, solltest du nur vertrauensvolle Quellen nutzen. Zum Beispiel offizielle App-Stores oder Websites der Hersteller. Achte immer darauf, wo du auf den Download-Button klickst – so schützt du deine Geräte vor Viren und Trojanern.

Melde dich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung an

Bieten Online-Dienste die sogenannte Zwei-Faktor-Anmeldung an, solltest du diese unbedingt nutzen. Dieses Sicherheits-System kennst du vielleicht schon aus dem Online-Banking – wo du es übrigens auf jeden Fall verwenden solltest!

So funktioniert’s: Bei der Anmeldung wird zusätzlich zum Passwort ein Code (eine Transaktionsnummer, auch TAN genannt) abgefragt, den du zum Beispiel per SMS bekommst oder via photoTAN besonders sicher einsehen kannst.

Sei auf der Hut!

Aufmerksam sein zahlt sich aus – besonders im Internet. Wenn du dich also erfolgreich vor Hackerangriffen und Datenklau schützen willst, sei beim Surfen stets achtsam. Schau dir genau an, auf welchen Internetseiten du unterwegs bist. In der Regel erkennst du unseriöse Seiten schnell – zum Beispiel, wenn

  • die Website nur aus Werbung und Rabatt-Aktionen besteht,
  • das Impressum fehlt oder unvollständig ist,
  • keine Kontaktmöglichkeiten bestehen,
  • allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) nicht vorhanden bzw. sehr versteckt sind oder
  • kein Widerruf möglich ist, wenn du einen Vertrag online abschließt.

In unbekannten E-Mails solltest du nicht einfach Links anklicken. Es kann sein, dass es sich um einen Phishing-Angriff handelt. Solche E-Mails können infizierte Dateien oder schädliche Downloads enthalten. Sie erlauben Cyberkriminellen Zugriff auf deine sensiblen Daten.

Sei daher immer kritisch, wenn dir etwas ohne deine Aufforderung zugeschickt wird. Eine merkwürdige Reihe aus Sonderzeichen- oder Zahlencodes als Absender-URL könnte darauf hinweisen, dass es sich um Spam handelt. Im Zweifelsfall erkundige dich telefonisch bei der Absender-Firma, ob sie eine Mail an dich geschickt hat.

Auch interessant: Ist das Surfen im Darknet legal? 

Du willst dich vor Phishing oder Cyberattacken besser schützen und hast Fragen dazu? Unsere Rechtsanwälte beraten dich gerne!


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Gut geschützt vor Hackerangriffen: So haben Cyberkriminelle keine Chance

Die Technik entwickelt sich rasant weiter – auch Hackerangriffe werden immer raffinierter. Daher ist deine Achtsamkeit beim Surfen gefragter denn je! Gehe mit deinen Daten vorsichtig um, ob auf Social Media, beim Online-Shopping oder Mailen. Spare nicht am Virenprogramm und gehe nur in gesicherten Netzwerken online. So wehrst du Cyberattacken erfolgreich ab, schützt deine Identität – und auch dein Bank-Konto.



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